Gemeinsam gegen das Katzenelend

Wir Notfellchen brauchen Eure Hilfe

 

Hallo ihr Lieben!

Wir stehen stellvertretend für die vielen Notfellchen, die die Notfelle OS-Land in diesem Jahr aufgenommen haben und wollen euch ein kleines bisschen über uns erzählen.
Unser Leben begann nicht schön... Wir wurden ausgesetzt, vernachlässigt, einfach uns selbst überlassen. Dabei hatten wir doch Hunger, wir waren krank und noch so klein. Unseren Müttern ging es ganz genauso, trotzdem versuchten sie alles um uns durch zu bringen...

Dann eines Tages kamen die Menschen von den Notfellen und nahmen uns mit! Wir hatten zuerst große Angst. Was haben sie mit uns vor? Werden sie uns weh tun? Doch schon bald merkten wir, dass wir keine Angst zu haben brauchten. Sie gaben uns zu essen, einen warmen Platz zum schlafen, sorgten dafür das wir gesund wurden. Sie schmusten mit uns und ließen uns spüren wie toll Menschen sein können...
Und weil sie uns so viel geholfen haben, wollen wir ihnen jetzt auch helfen. Es gibt inzwischen schon über 80 Notfellchen wie uns. Das sind ganz schon viele! Soviel Futter und Medizin ist natürlich ganz schön teuer und weil die Notfelle nicht wollen, dass auch nur eine von uns Babies bekommen muss und der Teufelskreis von vorne beginnt, werden wir auch nur kastriert, geimpft und gekennzeichnet vermittelt, was natürlich auch nochmal viel Geld kostet...

Da wir natürlich nicht arbeiten gehen und Geld verdienen können, möchten wir versuchen noch mehr so liebe Menschen, wie die von den Notfellen, zu finden. Menschen, die vielleicht kein Fellchen aufnehmen können, aber trotzdem unterstützen möchten. Schon eine kleine Spende kann ihnen ganz viel dabei helfen uns zu versorgen und auch weiterhin Fellchen wie uns zu retten. 

 

Hier die Daten des Spendenkontos

Notfelle OS-Land
Konto 207948800
BLZ 26562490
Volksbank Melle-Borgloh

SEPA-Daten
IBAN: DE30 2656 2490 0207 9488 00
BIC: GENODEF1HTR

(Anmerkung: als gemeinnütziger Verein dürfen wir natürlich auch Spendenquittungen ausstellen. Bei kleineren Spenden reicht eine Vorlage des Kontoauszuges beim Finanzamt, ab 100€ stellen wir auf Wunsch natürlich auch eine Bescheinigung aus; selbstverständlich kommen 100% der Spenden unseren Schützlingen zu Gute!)

 

Wenn ihr natürlich einem oder sogar zwei von uns ein Zuhause geben möchtet, könnt ihr uns natürlich gern in unserem Pflege-Zuhause besuchen kommen und uns kennenlernen. Kontaktdaten findet ihr in unseren Steckbriefen

Hier geht es zu den Vermittlungsfellchen

Unsere aktuellesten Notfellchen

Unsere Pflegestelle Petra war Anfang November mit ihrer Tochter in Fürstenau einkaufen, als ein Kätzchen an ihnen vorbei huschte. Sie versuchten es einzufangen doch das misslang. Betrübt fuhren sie zunächst nach Hause um später noch einmal zurück zu kehren. Auf der Suche nach dem Zwerg entdeckten sie anstelle dessen diese arme Maus. Sie hatte ein komplett zugeschwollenes Auge und das andere hatte einen blinden Fleck, auch insgesamt machte sie keinen guten Eindruck, aber sie war flink und kam auf dem Parkplatz ziemlich gut zurecht. Nach einer Weile schafften die beiden sie einzufangen. Die kleine Maus tat ordentlich ihren Unmut kund. Doch schon sehr bald nach der Ankunft bei Petra, erkannte sie das Kuscheln was tolles ist.
Die kleine Mietzemaus ist ca. 14 Wochen alt und auf dem rechten Auge blind. Ob es erhalten werden kann steht noch nicht fest. Die sofortige antibiotische Behandlung brachte aber bereits Besserung dahin gehen, dass sie das Auge nicht mehr immerzu zu kneift, sondern es normal öffnet. Der blinde Fleck auf dem linken Auge ist lt. TA vermutlich angeboren. Die Kleine reagierte überwiegend auf Ansprache, schien aber teilweise sehen zu können. Durch die Behandlung scheint sie nun zumindest auf dem linken Auge wieder besser sehen zu können.

Diese drei noch ängstlichen, süssen Mäuse haben wir Anfang November auf einem Firmengelände in Bad Iburg gefangen. Die Mitarbeiter dort hatten uns angerufen und eine Katze gemeldet, die dort ihre Babys bekommen hatte. Alle Versuche die Mama zu fangen schlugen fehl und so konnten wir erstmal nur die inzwischen etwa 10 Wochen alten Kitten auf unserer Pflegestelle in Kattenvenne unterbringen. Ganz langsam fassen sie nun Vertrauen. Unsere Pflegestelle darf schon mit ihnen spielen und sie kurz streicheln. Ein toller Erfolg! Bald suchen sie ein richtiges Zuhause.

Mitte September klingelte das Telefon. Am anderen Ende ist eine Tierschützerin aus Bersenbrück. Man hatte ihr eine pappenzahme Katze mit drei erst 2 Tage alten Babys gebracht, die Spaziergänger in einem Pappkarton mitten im Wald gefunden hatten... Sie selbst konnte die kleine Familie nicht aufnehmen und bat um Hilfe. Sie hatte Glück: Auf einer unserer Pflegestellen war gerade Platz frei geworden.
Leider erwies sich die Aufzucht der kleinen Mäuse als sehr schwierig. Die Mama hatte wohl nicht genug Milch und die Babys hatten einen Infekt wodurch sie nicht richtig zunahmen. Trotz sofortigem Handeln und der liebevollen Fürsorge unserer Pflegestelle ging der kleine Schnuffels über die Regenbogenbrücke...
Nun sind seine beiden Geschwister inzwischen 11 Wochen alt und gesunde und verspielte Kitten, die bald in ein neues Zuhause ziehen könnten.

Unser größtes und traurigstes Projekt der letzten Monate ist die Kastrationsaktion in Quakenbrück... Ein paar Rentner hatten über Ebay Kleinanzeigen um Hilfe gebeten, da die Katzenpopulation in ihrem Garten außer Kontrolle geraten war. Mehrere Vereine boten ihre Hilfe an.
Was wir sahen trieb uns die Tränen in die Augen: Ausgehungerte, ausgemergelte Katzen und jede Menge kranke Kitten, die ebenfalls nur aus Haut und Knochen bestehen zu schienen. In den Futternäpfen eine Pampe auf gekochtem Reis und ein bisschen untergemengentem Nassfutter... :-( Wir wussten für unseren kleinen Verein wird das kaum zu stemmen sein... Mit Unterstützung der anderen Vereine wurden Pflegestellen für die Kitten gefunden, Hilfe für Kastrationen wurde zugesagt. Die aktive Arbeit blieb komplett bei uns. Wir fingen erst einmal die knapp 30 Kitten, brachten sie auf die Pflegestellen, fingen dann mehrere trächtige Katzen die z.T. in einem Tierheim unterkommen konnten und begannen auch die Erwachsenen zu fangen und zu kastrieren. Da wir für sie keine Pflegeplätze mehr fanden mussten wir sie dort mit Bauchschmerten wieder raus setzen Die Zusammenarbeit mit den Hausbesitzern war anfangs sehr schwierig. Sie fühlten sich bedrängt, wollten sich nicht von der Reisfütterung abbringen lassen, also haben wir uns auch darum gekümmert, dass die Katzen anständig versorgt werden...
Trotz alle der Mühen mussten wir miterleben, das Kitten, die schon zu krank waren, auf ihrer Pflegestelle starben und die Katzen, die ins Tierheim kamen ihre Würfe kurz nach der Geburt verloren... Ein Trost ist zu erleben wie es den übrigen Katzen ergeht. Die Katzen, die dort bleiben mussten, haben inzwischen gesunde Proportionen und auch den Kitten geht es inzwischen gut. Einige von suchen noch ein richtiges Zuhause, genauso wie die inzwischen zahmen erwachsenen Tiere.
Die Rentner sind inzwischen gesundheitlich schwer angeschlagen und die weitere Versorgung der Tiere war in Gefahr. Durch einen Glücksfall hat sich für sie vor kurzem doch noch ein Platz ergeben wo sie zur Pflege unterkommen können. Dies wird bringt eine große finanzielle Belastung für uns mit sich, doch dem ungewissen Schicksal der Tiere konnten wir nicht einfach entgegensehen. Was passiert wenn das Paar sie gar nicht mehr versorgen kann?
Wer die ganze Geschichte lesen mag, findet ihr hier.

Quakenbrück

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